Zur Coronakrise schreibt Andy Backes aus Oudler:


Nachrichten sollten uns eigentlich informieren, aber ich habe den Eindruck, dass sie Ängste schüren, indem sie uns mit falschen Prognosen, schlimmen Bildern und irreführenden Zahlen füttern.

Werden mehr PCR-Tests durchgeführt, werden automatisch auch mehr Leute positiv getestet; so hat Luxemburg die Anzahl der Testungen seit Juni versechsfacht und die USA verdoppelt (ourworldindata.org)! In Statistiken werden zudem positive Testergebnisse mit einer Erkrankung gleichgestellt, obwohl über 80 Prozent der positiv getesteten symptomlos bleiben (z. B. swprs.org, es gibt viele Quellen dazu). Die PCR-Tests sind nicht aussagekräftig (Sensitivität +/- 2%). Selbst wenn kein Mensch in Belgien den Virus in sich tragen würde, wären bei den täglich 7.000 durchgeführten Tests etwa 140 falsche positive Testergebnisse dabei. Krankenhauseinweisungen zeigen viel besser den Trend. Schauen sie sich die Grafiken zu den Hospitalisierungen auf Sciensano doch selbst an! Auch in Deutschland ist der Trend identisch (CIDM.info); die Zahlen tendieren gegen Null. Selbst der Hotspot Tönnies (1.500 Infizierte) hatte keine Auswirkung auf die Krankenhauseinweisungen, und es gab keinen einzigen Todesfall. Neuerdings werden daher in Deutschland zweistufige Tests verwendet. Weltweit sind nur 1.8% aller Toten von diesem Jahr an oder besser mit Covid-19 gestorben (Worldometer.org). Es sind bereits, und es werden noch wesentlich mehr Menschen an den Folgen des Lockdowns sterben als an der Erkrankung selbst. Besonders in den Entwicklungsländern, wo die Menschen keine Kurzarbeit anmelden können und verhungern.


Originaltext: www.grenzecho.net/39249/artikel/2020-07-21/angst-frisst-gehirn

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